- Die neueste Forschungsbericht von China Merchants Securities International zeigt, dass der chinesische Autoexport in den ersten fünf Monaten 2026 stark war, wobei neue Energiefahrzeuge, insbesondere Plug-in-Hybride (PHEV), der Hauptantrieb für das Wachstum der Auslandsverkäufe sind.
- Laut den offiziellen Statistiken der China Passenger Car Association (CPCA) erreichte die kumulierte Exportmenge chinesischer Autos in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 3,22 Millionen Einheiten, was einem bemerkenswerten Wachstum von 70,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
- Die Marktdaten zeigen, dass der Anteil der Exporte von neuen Energie-Pkw an den gesamten Pkw-Exporten von 36,6 % zu Beginn des letzten Jahres auf 54 % im Mai dieses Jahres gestiegen ist und in den letzten drei Monaten über der 50 %-Marke geblieben ist.
Wechsel der Exportdynamik und Aufstieg der Plug-in-Hybride
Vor dem Hintergrund eines hohen Exportwachstums verändert sich die Exportstruktur der chinesischen Automobilindustrie marginal. Die Analyse von China Merchants Securities International zeigt, dass die Akzeptanz von Plug-in-Hybridfahrzeugen auf den Auslandsmärkten kürzlich unerwartet gestiegen ist. Dieser Wandel in der Produktstruktur spiegelt nicht nur das Bedürfnis der ausländischen Verbraucher wider, die Reichweitenangst zu lindern, sondern zeigt auch die Vorteile der chinesischen Autohersteller in Bezug auf Kostenkontrolle und Skaleneffekte in der Hybridtechnologiekette. Mit dem doppelten Antrieb von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen breitet sich die Durchdringung chinesischer Autos auf den Auslandsmärkten schnell aus.
Globale Betriebsfähigkeit als Bewertungsgrenze
In Bezug auf die Anlagestrategie betont der Forschungsbericht, dass sich die Marktmittel unter dem aktuellen Exportthema auf führende Unternehmen mit starker globaler Betriebsfähigkeit konzentrieren sollten. China Merchants Securities International erwähnt in seinem Bericht ausdrücklich Geely Automobile (0175:HK), BYD (1211:HK), XPeng Motors (9868:HK) und Chery Automobile. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass angesichts der zunehmenden Unsicherheit der Handelspolitik in vielen Ländern ein reiner "Produktexport" nicht ausreicht, um den langfristigen Wert der Autohersteller zu stützen. Nur global agierende Autohersteller, die über lokale Produktions-, Lieferketten-Koordinations- und Compliance-Fähigkeiten verfügen, können in einem komplexen internationalen Handelsumfeld die Rentabilität aufrechterhalten.
Lokalisierung der Lieferkette zur Bewältigung von Handelsbarrieren
Angesichts potenzieller Risiken von Zollanpassungen in einigen Auslandsmärkten beschleunigen führende chinesische Autohersteller den Übergang von reinem Fahrzeugexport zu einem tiefgreifenden Modell der "lokalen Montage und Verwurzelung der Lieferkette". Beispielsweise bauen BYD und Geely, sowohl traditionelle als auch neue Energieriesen, vollständige Produktionsstätten in Europa, Südostasien und Südamerika auf, um die durch geopolitische Spannungen verursachten marginalen Kostensteigerungen abzufedern. China Merchants Securities International weist darauf hin, dass, wenn der Bau solcher Auslandskapazitäten reibungslos verläuft, dies den betreffenden Autoherstellern helfen wird, einige Handelsbarrieren zu umgehen und ihren langfristigen Gewinnbeitrag auf den Auslandsmärkten neu zu bewerten.