Covenant Logistics Group hat im dritten Quartal 2026 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 19,2 Prozent auf 353,89 Mio. US-Dollar gesteigert. Damit lag der Erlös 13,83 Mio. US-Dollar über den Markterwartungen. Der Gewinn je Aktie erreichte 0,50 US-Dollar und übertraf die Prognosen um 7 Cent. In einer Telefonkonferenz am 30. Oktober erklärte das Management, die festeren Bedingungen am Frachtmarkt für eine Neuausrichtung des Geschäftsportfolios zu nutzen. Längerfristige Kapazitätsverträge sollen zudem für stabilere operative Erträge sorgen.
Expedited setzt auf mehrjährige Kapazitätsverträge
Finanzvorstand James Grant zufolge hat Covenant auslaufende Einzelaufträge im Truckload-Geschäft der Sparte Expedited in mehrjährige Vereinbarungen über fest zugesicherte Kapazitäten umgewandelt. Die Verträge wurden mit bestehenden und neuen Kunden geschlossen und sollen die Nachfrage über einen längeren Zeitraum absichern.
Angaben zum gesamten vereinbarten Kapazitätsvolumen oder zum erwarteten Umsatzbeitrag der Verträge machte das Unternehmen nicht.
Dedicated baut Projektpipeline aus und trennt sich von schwächeren Geschäften
Covenant hat die Pipeline der Sparte Dedicated um mehrjährige Transportprojekte erweitert und zugleich Aktivitäten aufgegeben, die in der Vergangenheit Verluste oder niedrigere Margen erwirtschaftet hatten. Außerdem startete das Unternehmen Projekte mit neuen Kunden.
Das Management ordnete diese Schritte dem Ziel zu, die Qualität des Geschäftsportfolios zu verbessern und den Betrieb langfristig stabiler aufzustellen. Wie viele Aktivitäten beendet wurden, welche Kosten damit verbunden waren und welche Umsätze die neuen Projekte erzielen sollen, blieb offen.
Managed Freight steigert Umsatz und Marge
Auch in der Sparte Managed Freight legten nach Angaben Grants Umsatz und Margen zu. Wie stark die Zuwächse ausfielen, wurde in den verfügbaren Angaben zur Telefonkonferenz nicht konkretisiert. Covenant legte zudem keine detaillierte Aufschlüsselung vor, welchen Beitrag die einzelnen Geschäftsbereiche zum Quartalsergebnis leisteten.
An der Telefonkonferenz nahmen neben Grant auch Vorstandschef und Chairman David Parker, Präsident M. Bunn sowie Chief Operating Officer Dustin Koehl teil. Covenant wies darauf hin, dass zukunftsgerichtete Aussagen Risiken und Unsicherheiten unterliegen und die tatsächlichen Ergebnisse deutlich von den Erwartungen abweichen können. Für Angaben zu maßgeblichen Risikofaktoren verwies das Unternehmen auf seine Einreichungen bei der US-Börsenaufsicht SEC. Im dritten Quartal lagen sowohl Umsatz als auch Gewinn je Aktie über den Erwartungen; zugleich setzte das Management auf längerfristige Kundenvereinbarungen und den Ausstieg aus ausgewählten Geschäftsbereichen.